Endlich mal eine Solaranlage von der wir uns eine wirklich
große Energieeinsparung versprechen.
Sie dient der Heizungsunterstützung einer Ferkelzucht die
bisher noch 8.000 - 10.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht hat. Den großen
Vorteil dieser Anlage sehen wir darin das über das ganze Jahr mit niedrigen
Vorlauftemperaturen von ca. 38° - 40° die Heizplatten in den
Ferkelställen betrieben werden. Das auch noch bei Außentemperaturen bei denen
andere längst nach Kühlaggregaten suchen.
Diese Heizplatten haben den Sinn die Ferkel durch ihre
Wärme von der Sau wegzulocken, damit sie nicht von der Sau erdrückt werden
wenn sich diese versehentlich auf ein Ferkel legt.
Montiert wurden zwei separate Kollektorfelder a 10,4 m2.
Jedes dieser Kollektorfelder lädt einen 1000 Liter Pufferspeicher, in dem
Heizungswasser erwärmt wird. Liegt die Temperatur der Pufferspeicher 6°
über dem Heizungsrücklauf aus den Ferkelställen, wird das Heizungswasser aus
den Pufferspeichern in das Heizungssystem eingespeist. Um ausreichend
Puffertemperatur für die Nacht zu erhalten wurde die Systemtemperatur auf 50° begrenzt.
Dann schließt ein Stellantrieb den Weg ins System und die Pufferspeicher
werden nicht weiter entladen bis die Rücklauftemperatur durch den
Verbrauch in den Ställen abfällt.

Acht mal Junkers FK 260 also 20,8 m2
Der Hausherr bei der Baubesichtigung
Die
beiden Pufferspeicher a 1000
Liter....... .....die für den Raum
"etwas" zu hoch sind

Oben genannte Heizplatten im Einsatz
Pumpengruppen Ich
möchte aber nicht verschweigen das dass Dach schon 2 Jahre später so aussah.  |